Ingolstadt: Jugendliche greifen Gruppe von Soldaten an

„Ort: Ingolstadt, Theresienstraße
Zeit: Freitag, 18.01.2013, 23.09 Uhr

INGOLSTADT-Eine Gruppe von Soldaten, die derzeit in Ingolstadt stationiert sind, wurde Freitag Nacht in der Theresienstraße von einigen hiesigen Jugendlichen angepöbelt, deftig beleidigt und dann grundlos geschlagen.

Dabei schlugen etwa drei Täter aus der Gruppe von mindestens fünf Jugendlichen mit Fäusten auf die Geschädigten im Alter zwischen 24 und 28 Jahren ein und flüchteten anschließend zu Fuß. Drei der Soldaten wurden durch die Schläge leicht verletzt, weshalb eine BRK-Besatzung zur Erstversorgung hinzugezogen wurde.

Die verständigten Streifen konnten im Rahmen der Fahndung zwei der mutmaßlichen Täter im Alter von 17 und 19 Jahren im näheren Tatortbereich ergreifen. Beide wohnen in Ingolstadt und sind bereits „amtsbekannt“. Die übrigen Täter konnten nicht mehr festgestellt werden und sind von der Polizei noch nicht ermittelt.

Zeugen der Geschehnisse in der Theresienstraße werden deshalb gebeten, sich unter der Telefonnummer 0841/9343-2222 bei der Polizeiinspektion Ingolstadt zu melden.“

(Polizei, 19.01.2013)

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Regensburg: Gefährliche Körperverletzung am Krauterermarkt – Verdächtiger ermittelt

24-Jähriger wegen anderer Gewaltdelikte bereits in Haft

„REGENSBURG. Die verneinte Frage nach Feuer endete in den frühen Morgenstunden des 14.10.2012 für einen 34-jährigen Landkreis mit schweren Gesichts- und Kopfverletzungen und einem längeren Krankenhausaufenthalt. Nun konnte der Schläger ermittelt werden. Der Tatverdacht richtet sich gegen einen 24-jährigen aus dem nördlichen Landkreis Regensburg.

Zugetragen hat sich die Tat am Krauterermarkt gegen 04.30 Uhr, wo der derzeit wegen anderer Gewaltdelikte in Haft sitzende den 34-Jährigen zunächst niederschlug und ihn dann noch mit den Füßen traktierte. Zeugen hatten das Geschehen beobachtet. Alle eingeleiteten Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen verliefen zunächst im Sande.
Ein Hinweis aus der Bevölkerung und kriminaltechnische Untersuchungen durch das Bayer. Landeskriminalamt führten nun auf die Spur des 24-Jährigen, gegen den nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt wird.“

(Polizei, 16.01.2013)

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Memmingen: „Kfz-Verschiebung – international tätige Bande aufgedeckt“

„MEMMINGEN. Durch umfangreiche Ermittlungen, die sich über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erstreckten, ist es der Kripo Memmingen gelungen, die Verschiebung von zahlreichen hochwertigen Kfz mit internationalem Ausmaß zu klären.

Auslöser für das Verfahren war der Verkauf eines hochwertigen BMW im Juni 2011 an einen Käufer aus dem Raum Freiburg. Der Pkw wurde im Raum Unterallgäu übergeben. Anschließend wollte der gutgläubige Erwerber das Fahrzeug bei einer Zulassungsstelle im oberbayerischen Raum anmelden. Der Aufmerksamkeit eines Mitarbeiters dieser Zulassungsstelle fielen bei der Vorlage der italienischen Fahrzeugdokumente Unregelmäßigkeiten auf. Daran anschließende erste Ermittlungen ergaben, dass diese Dokumente zuvor blanko bei einem Einbruch in eine neapolitanische Zulassungsstelle entwendet worden waren. Auch bei dem Fahrzeug, das zugelassen werden sollte, stellte sich heraus, dass es im Bereich Neapel gestohlen worden war. Aufgrund der ersten Erkenntnisse wurde bei der Kripo Memmingen die Ermittlungsgruppe „Cabrio“ eingerichtet, welche die weiteren Ermittlungen übernahm. Hierbei kam man einer Tätergruppierung auf die Spur, welche international agierte. 18 Personen im Alter zwischen 26 und 65 Jahren konnten als Tatverdächtige ermittelt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand werden der Gruppierung seit Mitte 2010 rund 60 Diebstähle von Fahrzeugen im Wert von rund 2,5 Millionen Euro und deren anschließende Verschiebung zugeordnet.

Die Fahrzeuge, fast ausschließlich BMW X5, BMX X6 und Porsche 911, waren in Italien einheimischen Eigentümern bzw. Urlaubern entwendet und „frisiert“ (Manipulation der Fahrzeugidentifikationsnummer) worden. Anschließend wurde auf verschiedenen Vertriebswegen versucht, diese in Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich und Lettland gewinnbringend zu verkaufen. Im Laufe des Verfahrens konnten 12 Fahrzeuge im Wert von ½ Million Euro sichergestellt und mittlerweile an die Berechtigten ausgehändigt werden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um italienische, türkische und deutsche Staatsangehörige, die banden- und gewerbsmäßig agierten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen, die ebenso wie die Kripo Memmingen für die Ermittlungen engen Kontakt zu den italienischen Ermittlungsbehörden hielt, wurde im Lauf der Ermittlungen vom Amtsgericht Memmingen für die drei Haupttäter Haftbefehle erlassen. Ein 36-jähriger Tatverdächtiger wurde daraufhin in Spanien festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert, die Festnahme eines 29 Jährigen erfolgte in Erlangen, die Festnahme des dritten Hauptverdächtigen, eines 46 Jährigen, fand in Augsburg statt. Bei den 29 und 46-jährigen Tatverdächtigen wurden die Haftbefehle zwischenzeitlich gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Bei den weiteren in Deutschland wohnhaften Personen lagen die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht vor. Gegen die in Italien wohnhaften Personen werden seitens der italienischen Justiz eigenständige Ermittlungen geführt.“

(Polizei, 17.01.2013)

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Eßlingen: Rockerbanden – jetzt 15 Verdächtige in Haft

„Esslingen – Nach der tödlichen Messerstecherei zwischen zwei Rockerbanden kurz vor Heiligabend in Esslingen sitzen mittlerweile 15 Verdächtige in Haft. Im letzten Fall handelt es sich nach einer Mitteilung der Polizei vom Montag um zwei junge Männer, 21 Jahre und 23 Jahre alt. Wie bei den anderen Verdächtigen lautet auch der Haftbefehl gegen den 25-Jährigen auf gemeinschaftlichen Mord.“

(Stuttgarter Zeitung, 14.01.2013)

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.esslingen-nach-messerstecherei-jetzt-15-verdaechtige-in-haft.f06c2731-6acf-4d90-acd0-10791c771262.html

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Niederösterreich, Wien: Schlag gegen Drogenszene

Niederösterreichischen Kriminalisten ist ein Schlag gegen die Suchtmittelkriminalität im Bundesland und in Wien gelungen. Im Zuge umfangreicher Ermittlungen wurden laut Landespolizeidirektion nicht nur 54 mutmaßliche Dealer und 295 Konsumenten ausgeforscht.

Die Beamten haben außerdem auch mehrere Kilo Heroin, Kokain und Cannabiskraut, 14 verbotene Waffen sowie 60.000 Euro Bargeld sichergestellt.

…“

(Vienna.at, 14.01.2013)

http://www.vienna.at/polizei-schnappt-54-mutmassliche-dealer-im-raum-niederoesterreich-und-wien/3459098

„Bei den des Drogenverkaufs Beschuldigten handelt es sich der Polizei zufolge um 21 mazedonische, 14 serbische, acht österreichische, sechs albanische, vier türkische und einen bulgarischen Staatsbürger. Die Verdächtigen wurden in den vergangenen 18 Monaten festgenommen und in die Justizanstalten Wien, St. Pölten und Krems eingeliefert. Gegen sechs weitere Personen wird mit nationalen und internationalen Haftbefehlen gefahndet.“

(Kleine Zeitung, 14.01.2013)

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3218398/schlag-gegen-drogenkriminalitaet-noe-wien.story

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Rosenheim: Am Wochenende 26 illegale Einreisen festgestellt

„Am Wochenende hat die Rosenheimer Bundespolizei 26 unerlaubt eingereiste Personen im deutsch-österreichischen Grenzgebiet festgestellt. Auffallend viele stammten vom afrikanischen Kontinent. Unter ihnen befanden sich auch mehrere Minderjährige. Auf der Inntalautobahn kontrollierten die Fahnder der Bundespolizei nahe Raubling die Insassen eines Reisebusses aus Italien. Drei Jugendliche konnten sich nicht ausweisen. Es handelte sich nach eigenen Angaben um Somalier im Alter von 13, 15 und 16 Jahren. Sie waren ohne Eltern oder Verwandte unterwegs. Während der Älteste der drei an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet wurde, konnten die jüngeren Minderjährigen der Obhut des Rosenheimer Jugendamtes anvertraut werden.

In einem anderen Bus mit italienischer Zulassung entlarvten die Schleierfahnder kurz vor Rosenheim die Papiere eines 17-jährigen somalischen Staatsangehörigen als Fälschungen. Er gab an, dass er die falschen Dokumente in Italien für 1000 Euro erworben hätte. Ihm droht ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise. Insgesamt blieben am Wochenende 26 illegal eingereiste Personen im Fahndungsschleier von Landes- und Bundespolizei hängen. Unter ihnen befanden sich 15 Afrikaner. Neben Somalia stammten diese aus Ghana, Niger, Nigeria, Kenia, dem Tschad und Tunesien. Inwiefern hinter den unerlaubten Einreisen organisierte Schlepperbanden stecken, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.“

(Bundespolizei Rosenheim, 14.01.2013)

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Berlin-Wedding: 32-Jähriger durch Schuß schwer verletzt

„Schwere Schussverletzungen erlitt gestern Abend ein Mann in Wedding. Bisherigen Ermittlungen zufolge wurde der 32-Jährige gegen 18 Uhr 10 bei einer Auseinandersetzung mit mehreren Personen auf dem Gehweg in der Schulstraße angeschossen und an der Schulter verletzt. Passanten alarmierten die Polizei, nachdem sie die Schüsse gehört hatten. Nachforschungen führten auf die Spur eines 38-jährigen Bosniers, der gegen 21 Uhr 30 aus dem offenen Vollzug in die JVA in der Niederneuendorfer Allee in Spandau zurückkehrte und von Beamten des Polizeiabschnitts 21 festgenommen wurde. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat, die bislang unklar sind, hat die 6. Mordkommission des Landeskriminalamtes übernommen.“

(Polizei, 14.01.2013)

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